Kirche in Kirchwahlingen – 04.04.2011

 

Kirchwahlinger Kirche - Sie ist eine der fünf ältesten Kirchen in Niedersachsen. Das Schiff wurde um 926 gebaut, der Glockenturm folgte im 12. Jahrhundert und der Chor im 14. Jahrhundert. Der Anbau mit dem Schornstein scheint vor einigen Jahrzehnten angebaut worden zu sein und beherbergt jetzt die Heizungsanlage. Die Kirche ist im inneren weiß gekalkt. Jetzt hat man bei Renovierungsarbeiten ca. 500 Jahre alte Bilder/Gemälde unter der Farbe entdeckt. An einzelnen Stellen wurden diese jetzt freigelegt. Die Restaurierung ist aber sehr kostspielig, so dass wohl nicht allzu viel Hoffnung auf eine komplette Restaurierung besteht.

 

 

 

Der Wetterhahn auf dem Glockenturm vor einem herrlich blauen Himmel. Seit Anfang des Jahres werden dort drei neue Glocken geläutet.

 

 

 

Treppe im Glockenturm von oben nach unten fotografiert... ...es ist ziemlich eng und die Stufen sind unterschiedlich hoch. Leider sind die Fenster oben im Glockenturm verschlossen, so dass man keine Fotos von dort aus machen konnte.

 

 

 

 

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4 Antworten

  1. solche Kirchen finde ich schöner als dir achso berühmten großen gotischen Dome sonstwo.

    8. April 2011 um 18:04

    • Ich finde die großen Bauwerke schon beeindruckend. Unvorstellbar mit welchen Hilfsmitteln sie gebaut wurden. Wahnsinn wie ein Künstler sein ganzes Leben nur eine Kirchendecke bemalt hat. Traurig in Anbetracht des Prunkes und der Armut die gleich daneben geherrscht hat. Mir geht vieles durch den Kopf und bei den großen denke ich, das ist bestimmt kein Gotteshaus, sondern eher ein Symbol von weltlicher Macht und von Status. Wie Schlösser. Langes Thema, wenn man sich darin ‚verbeißt‘ und selber nicht gläubig ist… Glaube braucht, meiner Meinung nach, die Institution Kirche nicht, aber als geschichtsträchtige Bauwerke finde ich sie genau so spannend wie z. B. Schloss Sanssouci.

      10. April 2011 um 14:18

  2. darin stimme ich dir zu, nur zu Herzen geht mir „Imposantes“ eben nicht, mit historischer Größe habe ich nichts am Hut, die wurde immer auf den Schultern kleiner Leute getragen, die niemals erwähnt wurden und solche Orte bedrücken mich irgendwie. Und an ausgesprochenen Touristentagen ist es noch schlimmer als nur das.
    Ich gehe einfach nicht (mehr) hin.

    ah – die Stiefel mit dem interessanten Gedicht waren auch bei dir?

    10. April 2011 um 14:27

  3. Ich war vor einigen (hm recht vielen) Jahren mal auf Kreta. Im (sozusagen) Hinterland, wo zu damaliger Zeit keine Touristen hin fanden. Nicht wir bestaunten die Menschen und deren Leben, sondern die uns. Unser Auto am Straßenrand wurde zum Wahlfahrtsort. Jeder musste es berührt haben, so schien es uns. Was das jetzt mit den Kirchen zu tun hat? Überall gab es die kleinen Häuschen an den Straßen. So wie Krippen (auch die Größe). Mit kleinen Figürchen. Gegenständen aus Gold. Wunderschön gestaltet. Keines dieser winzigen Häuser des Glaubens war verschlossen. Gott beklaut man nicht, so schien es mir. Einige Jahre später, als auch dieses Land touristisch erschlossen war, lagen in den kleinen Glaubensstätten nur noch Seidenblumen und goldener Blechtant. Manche hatten abschließbare Gitter davor, damit man nicht die letzte Maria stahl. Traurig, ne? Das ist mir damals zu Herzen gegangen.

    Ich war zweimal im Kölner Dom. Einmal als Kind, da hatte ich Angst und einmal so mit 20, da fand ich es interessant. Die Menschen, wenn es nicht so eng ist, das sie mich berühren, blende ich aus. Meist geht das… …wenn sie nicht zu schrill sind… ;)

    Hm, ja, waren sie und ich dachte erst, ich hätte eine leise Ahnung wer sie trägt…

    10. April 2011 um 14:43

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