Hans Huckebein… …allein im Wald.

Was für Augen...

Der kleine Hans Huckebein saß ganz alleine in unserem kleinen Wäldchen. Es war ziemlich windig an diesem Tag und er ist wohl aus dem Nest gefallen. Ich habe einige Zeit in gebührendem Abstand gewartet, aber seine Eltern kamen nicht zum Füttern und weit und breit war auch kein Nest in den Bäumen.

Ich entschloss mich, ihn mit ins Haus zu nehmen. Er saß ganz ruhig auf meiner Hand. Leider war er schon so entkräftet, dass er es nicht geschafft hat und verstarb. Manchmal weiß ich nicht, ob es richtig ist, in die Natur einzugreifen. Vor Jahren habe ich es mal geschafft einen kleinen Star, der nackig vor meiner Haustür saß, groß zu füttern. Danach kamen noch einige Vögel, die schon mehr Federn hatten, die ich tagsüber alle zwei Stunden gefüttert habe und sogar mit zur Arbeit nahm, damit ich die zwei Stunden einhalten konnte. Und alle haben es nicht geschafft. Aber wegschauen und sie ihrem Schicksal zu überlassen bringe ich auch nicht übers Herz. Auch wenn ich jedes Mal, wenn ich es nicht schaffe, sie aufzupäppeln, sehr sehr traurig bin.

R.I.P Hans Huckebein…

Fotos by Rainbow (c) vom 03.06.2013
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8 Antworten

  1. Vielleicht hatte er bei seinem Neststurz auch mehr Schaden genommen, das weiß man ja nicht. Aber ich würde das auch versuchen.

    16. Juni 2013 um 15:34

    • Leider ist es ja so, wenn ein Vogel aus dem Nest gefallen ist, dann hat das einen Grund. Die Eltern schmeißen ihn vielleicht raus, weil er krank ist… …aber wie gesagt, ich kann nicht dran vorbei gehen und habe auch immer Beo-Perlen und Futter zur Aufzucht zu Hause. Ich bin gewappnet. Und gebe mein Bestes…

      23. Juni 2013 um 13:33

  2. Einen Versuch ist es immer wert denke ich. Aber es ist schwer mit den kleinen Vögeln… man weiß ja nicht, was sie wirklich haben. (Rescue Tropfen hast Du ja sicher versucht… die helfen über einen Schock gut weg)
    LG, Petra

    16. Juni 2013 um 15:38

    • Rescue Tropfen habe ich nicht gehabt, aber ich werde mir welche besorgen. :) Danke für den Tipp…

      23. Juni 2013 um 13:34

  3. Ich kann dir nachfühlen und kenne das Dilemma von eingreifen mögen und auch wieder nicht. Dieser Rabe hatte ja schon Federn. Da hätte ich es auch probiert. Wir hatten auch mal eine zahme Krähe, namens Jacob. Ansonsten denke ich, daß gerade Rabenvögel auf ihre Eltern angewiesen sind. Sie bleiben jahrelang in ihrem Familienverband und erlernen, was sie zum Leben brauchen von ihren Artgenossen.

    16. Juni 2013 um 18:42

    • Mein Pieps, den ich vor Jahren vor der Haustür fand, war komplett nackig. Und er ist durchgekommen. Den haben die Eltern aber wohl auch nur aus dem Nest geworfen, weil es so trocken war und es wenig Nahrung gab. Sie mussten wohl ein Bauernopfer bringen. Entweder einen rausschmeißen oder alle hätten nicht genug zu fressen. Das war ganz schöne Arbeit. Meinen ganzen Urlaub habe ich mich quasi nur um den kleinen Kerl gekümmert. Pieps haben wir wieder ausgewildert. Erst kam er immer noch zum Fressen, dann nicht mehr.

      Dass die, die schon so groß sind und auch schon so doll befiedert sind, nicht durchkommen ist irgendwie immer unverständlich, wenn man schon mal einen nackigen durchbekommen hat, was ja viel schwieriger erscheint. … …

      23. Juni 2013 um 13:39

  4. Gut, dass du es gemacht hast… besser versuchen und scheitern, als nichts zu tun. Dann hättest du auch immer an ihn gedacht. Aber wunderschöne Erinnerungsfotos hast du von Hans Huckebein. So ein nettes Kerlchen.
    Liebe Grüße
    Ute

    16. Juni 2013 um 22:27

    • Er war wirklich ein wunderschönes Kerlchen. Es ist traurig, dass er es nicht geschafft hat…

      Liebe Grüße,
      Rainbow

      23. Juni 2013 um 13:40

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